In einer Winternacht

Theaterhaus Ensemble
Musikalisches Stück über Kind, Hund, Schaf, Troll und großen Mut– ab 6 Jahren

Im schneebedeckten Island lebt der Junge Nonni mit seinen Eltern, dem Hund Tigull und dem Schaf Gulbra in einer kleinen Hütte. Es ist richtig gemütlich. Doch eines Tages müssen die Eltern für einige Zeit fort zum Arzt in die Stadt, denn die Mutter erwartet ein Baby. Nonni soll alleine zurückbleiben und gemeinsam mit dem Hund auf das Schaf aufpassen. Das ist nun gar nicht mehr gemütlich. Denn der Hund gehorcht dem Jungen nicht, das Schaf läuft fort und ein Schneesturm naht. Schließlich kämpfen auch noch der sagenhafte Feuertroll und der Eistroll ihren alljährlichen Kampf! Fast könnte man den Mut verlieren, doch als am Ende die Mutter mit dem Baby zurückkommt, ist Nonni ein großer Bruder und kein kleiner Junge mehr.

„In einer Winternacht“ entführt das Publikum in eine geheimnisvolle Welt, in der die Tiere sprechen können und die Mächte der Natur miteinander ringen. Humorvoll und spannend erzählt der englische Kindertheaterautor Charles Way, angelehnt an eine isländische Erzählung, wie ein kleiner Junge große Herausforderungen meistert. Für die musikalische Atmosphäre sorgt Martin Lejeune mit isländischen Klängen und seiner nordisch gestimmten E-Gitarre. Regie führt Taki Papaconstantinou, der sich schon mit „An der Arche um Acht“ als Spezialist für niedrige Temperaturen und die hohe Kunst der Komik erwiesen hat.

Spiel: Günther Henne, Martin Lejeune, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Taki Papaconstantinou | Text: Charles Way | Musik: Martin Lejeune | Bühne: Jule Dohrn | Kostüme: Gesine Habermann | Regieassistenz: Julia Gutbell | Licht: Oliver Bachmann | Dramaturgie: Susanne Freiling | Foto: Katrin Schander | Dauer: 60 Minuten | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren | Schulen: 1. – 4. Klasse | Premiere 11. Dezember 2013

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