remembeRING - Besser ist, wenn du nix weißt

Theater La Senty Menti
Die Geschichte einer Familie vor, während und nach der Shoah – ab 12 Jahren

Jenny, die Großmutter von Liora, wird 1943 von den Nazis in Ausschwitz umgebracht. Ihre Kinder, fliehen nach Palästina und bauen sich dort ein neues Leben auf. Später, 25 Jahre nach Kriegsende kehrt Lioras Vater nach Deutschland zurück. Über den gewaltsamen Tod der Großmutter spricht niemand und doch prägt die Erinnerung daran das Leben dieser Familie. Liora gelangt in den Besitz eines Ringes, der einmal Jenny gehörte und fängt an, zu forschen. Der Weg dieses Ringes spannt einen Bogen über das Schicksal einer jüdisch-deutschen Familie in drei Generationen.

Die Schauspielerin und Theatermacherin Liora Hilb hat mit remembeRING ein Theaterstück über die Geschichte ihrer eigenen Familie entwickelt. Der Text des Stückes basiert einerseits auf familiären Überlieferungen und andererseits auf Gesprächen mit Jugendlichen über ihre Sicht auf die Shoah und jüdisches Leben im heutigen Deutschland.

Von Liora Hilb und Miriam Locker | Spiel: Liora Hilb, Stella Hilb | Regie, Video: Sabine Loew | Dramaturgie: Miriam Locker | Kostüm, Bühne: Cornelia Falkenhan | Musik: David Kirchner | Illustration: Ralf Moser | Foto: Rainer Drexel | Dauer: 60 Min. | Ab 12 Jahren | Schulen: 7. - 13. Klasse | Reservierung für Schulen

Auszeichnungen für remembeRING:
Karfunkel 2017, Kinder- und Jugendtheaterpreis der Stadt Frankfurt
SchülerJuryPreis auf dem Jugendtheaterfestival „licht.blicke“ in Nürnberg 2017
Ausgewählt für das Kulturprogramm 2018 des Zentralrats der Juden Berlin für die jüdischen Gemeinden in Deutschland

Interview mit Liora Hilb: Auf den Spuren der eigenen Geschichte Artikel vom 28.2.2017 in der Frankfurter Neue Presse

Wie ein Ring die Shoa überstand Artikel vom 6.3.2017 in der Frankfurter Rundschau

www.remembering-theater.de

Reservierung für Schulen

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