Das bucklige Pferdchen

Theaterhaus Ensemble
Lustspiel in Versen von Adolf Endler und Elke Erb nach einem Märchenpoem von Pjotr Jerschow -  ab 6 Jahren

Iwan ist der jüngste von drei Brüdern, ein bisschen langsam und nicht so clever wie die anderen. Doch er ist es, der den Weizendieb fängt: eine wunderschöne Stute. Um wieder frei zu kommen, schenkt sie ihm zwei prächtige Pferde mit goldenen Mähnen, die die Gier des Zaren erregen und außerdem ein kleines buckliges Pferdchen, das Iwan alle Wünsche erfüllen soll. Mit dessen Hilfe, und weil Iwan ein gutes Herz hat und mutig ist, besteht er die lebensgefährlichen Aufgaben, die ihm seine habgierigen Brüder, der intrigante Marschall
und der machthungrige Zar stellen: Er fängt den Feuervogel, raubt die schöne Prinzessin für den Zaren, befreit den Wal aus misslicher Lage, bringt Sonne und Mond wieder zum Scheinen. Und am Ende gewinnt er alles: den Reichtum, die Macht und die schöne Prinzessin.

Das alte Märchenpoem wurde von Elke Erb und Adolf Endler in kräftige, komische Verse übersetzt und nimmt Motive des russischen Volkstheaters auf. In deutlicher Form wird die Geschichte von Arm und Reich, Gut und Böse erzählt, aber auch die Geschichte über eine wunderbare Liebe, die nichts verlangt. Die Berliner Theatermacherin Ania Michaelis inszeniert das Stück mit dem Theaterhaus Ensemble und einer Puppenspielerin als buckliges Pferdchen.

„Schon nach wenigen Minuten ist man in einem anderen Raum, in einer anderen Zeit. Was kann Theater Schöneres bewirken! Dem Theaterhaus-Ensemble ist mit dieser Inszenierung ein theatrales Gesamtkunstwerk geglückt, wie man es nur selten erlebt.“ Frankfurter Neue Presse

Spiel: Patricia Christmann, Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Ania Michaelis | Musik: the bad & the ugly | Ausstattung: Natalia Haagen | Rechte: Henschel Verlag | Familien: ab 6 Jahren | Schulen: 1.–5. Klasse | Premiere 29. September 2006

Drucken