Das große Heft

Theaterhaus Ensemble
Das preisgekrönte Buch mit 4 Schauspielern und 4 lebensgroßen Puppen eindrucksvoll in Szene gesetzt - ab 16 Jahren

Zwei Jungen, Zwillinge, werden in Kriegszeiten von ihrer Mutter bei der anscheinend gefühllosen Großmutter abgeliefert. Sie müssen hart arbeiten, die Schule ist geschlossen, der Hunger ist ihr ständiger Begleiter. In dieser Welt, in der die Gesetze der Zivilisation nicht mehr gelten, beginnen die Beiden, sich gegen alle Gefühle, ob schön oder schmerzhaft, abzuhärten, sie bringen sich gegenseitig bei, was sie zum Überleben brauchen: schreiben und lesen, betteln, stehlen und töten, blind und taub sein gegen alles. Und sie lernen, rücksichtslos das zu tun, was sie als richtig erkannt haben.

„Die eingespielte Musik traditioneller Zigeunerweisen und live gesungene Lieder des Komponisten Zoltan Kodálys bewirkt atmosphärisch ein Übriges, die Inszenierung des „Großen Heftes“ zu einem großen Theaterereignis zu machen.“ Offenbach Post

Mit: Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Marcel Cremer | Puppen: Ingo Mewes, Nicola Sczersputowski | Text: Agota Kristof | Bühnenfassung: Theaterhaus | Premiere 30. Januar 2003

 

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