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Jesus von Texas

Theaterhaus Ensemble
Groteskes Schauspiel mit Live-Musik nach dem Roman von DBC Pierre
für ein Publikum ab 16 Jahren

Etwas Schreckliches ist geschehen in Martirio, der „Barbecuesaucen-Hauptstadt“ von Texas: Jesus Navarro hat alle seine Mitschüler erschossen und danach sich selbst. Nur Vernon, sein bester Freund, hat den Amoklauf überlebt, weil er zufällig nicht in der Klasse war. Die ganze Stadt ist im Schockzustand. Wie konnte das passieren? Plötzlich richten sich der Zorn der Bevölkerung und die Sensationsgier der Medien auf Vernon, denn alle brauchen einen Sündenbock für die unfassbare Tat. Und so wird Vernon zum Spielball verschiedenster Interessen und gerät in einen absurden Strudel der Ereignisse …

„Man darf diesen «Jesus von Texas» nicht verpassen: nicht aus speziellem Interesse an Jugendtheater, sondern weil die Darsteller und – vor allem? – die Band um den adornogesichtigen Lejeune im «verkommenen» Bühnenbild, einer Art breitem Treppenabsatz mit welkem Laub, Klopapierrollen und Farbeimern, unglaublich kreatives Theater abliefern, voller Spürsinn für groteske Komik und die Absurdität des Lebens und der sozialen Konventionen.“ Frankfurter Neue Presse

Spiel: Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Rob Vriens | Bühne: Nanette Zimmermann | Komposition: Martin Lejeune | Live-Musik: Martin Lejeune, Peer Neumann, Timo Neumann | Übersetzung: Eva Pieper | Deutschsprachige Erstaufführung 22. Oktober 2008

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