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Tabu

Theaterhaus Ensemble
Für Lea und Xenia sollte es eine tolle Verabredung werden, doch dann kommt alles anders

Es ist Freitag, die Schule endlich vorbei, Zeit für Abenteuer. Lea und Xenia, beste Freundinnen und 14 Jahre alt, haben sich verabredet. Heute soll es geschehen. „I Boy“ heißt er und noch ist er nur ein etwas blöder Name aus dem Chatroom. Aber Lea kennt ihn eigentlich schon gut. Sie weiß, wie er denkt, kennt seine Hobbys und hat ihn auf ihrem Bildschirm schon fast nackt gesehen. Sie werden sich vor dem Kino treffen, und er wird einen Freund mitbringen - für Xenia. Voller Erwartung machen sich die Mädchen bereit, erzählen ihren Eltern eine glaubwürdige Geschichte und ziehen ihre schönsten Klamotten an. Vibrierend vor Lebenslust und Energie starten sie in die Nacht. Doch was dann geschieht, haben beide nicht erwartet und es wird ihr Leben für immer verändern.

Die australischen Theatermacher Tom Lycos und Stefo Nantsou, Autoren und Regisseure von „Stones“ haben ein neues Stück geschrieben, das auf Recherchen mit Jugendlichen basiert, und sie haben wieder ein brisantes Thema aufgegriffen: Allzu vertrauensvolle Verabredungen im World Wide Web, viele Drinks und die Lust am prallen, unkontrollierten Leben sind die Zutaten für eine energiegeladene Geschichte über Freundschaft und Vertrauen, Verrat und sexuelle Gewalt.
„Tabu“ macht Vergewaltigung zum Thema und zeigt die Kraft von Freundschaft und Familie.

Ein Nachgespräch mit den Schauspielerinnen und Schauspielern gehört zur Aufführung. Die Gespräche werden von MitarbeiterInnen von Pro Familia Frankfurt begleitet.

Spiel: Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Tom Lycos | Text: Tom Lycos, Stefo Nantsou | Übersetzung, Dramaturgie: Susanne Freiling | Produktionsbegleitung: ProFamilia Frankfurt | Alter: ab 14 Jahren, Schulen: 8. – 13. Klassen | Deutschsprachige Erstaufführung: 1. Oktober 2009

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Pinguin 2010

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