Tristan und Isolde

Theaterhaus Ensemble
Von F.K. Waechter für Menschen ab 13 Jahren

In seinem Stück „Tristan und Isolde“ läßt F.K. Waechter Brangäne, Isoldes Dienerin, die berühmte Liebesgeschichte erzählen. Das Mädchen Isolde von Parmenien hat sich in den sterbenden Tristan verliebt. Sie begreift erst spät, dass seine im Fieber gesprochenen Liebesschwüre nicht ihr, sondern der gleichnamigen Königin von England gelten. Für das Mädchen holt Brangäne noch einmal Tristan und Isolde ins Leben zurück – ihr und uns erzählt sie das Schicksal der Liebenden.

„Ein glänzender Einfall ist es, dem Text eine eigene Komposition zur Seite zu stellen. Von den Komponistinnen Annemarie Roelofs und Elvira Plenar während der Aufführung live eingespielt, ordnen Violine, Posaune, Tuba und Klavier den Charakteren und Stimmungen eigene Themen und Motive im Stil der modernen Klassik zu. Doch leistet die Musik mehr als eine Spiegelung der Handlung, findet sie doch auch eine Sprache für jene Augenblicke, in denen jedes Wort eines zuviel wäre. „Tristan und Isolde“ findet Bilder für die Macht und den Zauber der Liebe, die jeden Kitsch und jedes falsche Pathos vermeiden und dennoch, was vor allem am Text liegt, poetisch sind. Und wahr. Am Ende ist das Mädchen Isolde kein Kind mehr.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Spiel: Juliette Groß, Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns, Elvira Plenar (Piano), Annemarie Roelofs (Tuba, Geige) | Regie: Gordon Vajen, Günther Henne, F.K. Waechter | Komposition: Annemarie Roelofs, Elvira Plenar | Bühnenbild, Kostümbild: F.K. Waechter | Kostümschneiderei: Margarete Berghoff | Licht: Jörg Poppe | Bühne: Lukas Wegner | Regieassistenz: Stefanie B. Fritz | Rechte: Verlag der Autoren | Foto: Katrin Schander | Uraufführung 21. Mai 2002

Drucken