"Die Reise zum Mondmann"
In den Osterferien haben 10 bis 15 Kinder die Möglichkeit eine Woche lang, gemeinsam mit der Compagnie Augenmusik ein Theaterstück ohne Worte zu erproben. Mit Bewegungstheater, Tanz, Gebärdenpoesie und Clownerie entwickeln alle zusammen ein Stück nach dem Tiroler Märchen „Die Reise zum Mondmann“. Das Märchen erzählt die Geschichte eines Kindes, das keine Antworten auf seine unzähligen Fragen bekommt. Die Erwachsenen empfehlen ihm: „Frag doch den Mann im Mond.“ So macht es sich schließlich auf eine abenteuerliche Reise zum Mond und bekommt wirklich Antworten auf seine vielen Fragen. Und die Geschichte wird zum Schlüssel für die Kommunikation und zur Brücke zwischen Sprache und Form, Hörenden und nicht Hörenden.
Das Ferienspiel wird bilingual (gebärdet und gesprochen) von den Theatermacherinnen Daniela Krabbe und Elisabeth-Marie Leistikow begleitet. Am Ende der Woche steht eine Präsentation auf der Bühne für Familien und interessiertes Publikum.
Die Compagnie Augenmusik arbeitet seit 2013 im Theaterhaus und im Frankfurter Raum. In ihren Theaterstücken versuchen sie die rezeptiven Grenzen zwischen gehörloser und hörender Welt zu überwinden. Mit ihrem Ferienspiel schafft die Compagnie ein partizipatives Theaterangebot für gehörlose und hörende Kinder.
Konzept, Spielleitung: Daniela Krabbe, Elisabeth-Marie Leistikow
Proben: Dienstag 7.4. bis Freitag 10.4. von 10 bis 15 Uhr
Präsentation: Samstag 11.4. um 11 Uhr im Theaterhaus
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt und vom Förderkreis Freies Theaterhaus
