Teilen ist bitter. Warum ist es so viel schwieriger, Schokolade zu teilen, als eine Scheibe Knäckebrot?
Ein Labor, drei (nicht) zufällig ausgewählte Menschen, große Fragen: Müssen alle gleich viel haben? Warum geben die, die mehr haben, nicht denen was, die weniger haben? Und wer macht eigentlich die Regeln?
"Wer nicht teilt, oh weh oh weh
Der wird selbst ein Praliné
Wer nicht teilt, oh das ist schade,
Der wird selbst zur Schokolade"
"Ich kenne alle Regeln, wie man teilt, und trotzdem schaffe ich es manchmal nicht, gerecht zu teilen. Wie schafft man es denn eigentlich, dass man das, was man ganz genau weiß, auch wirklich macht?" (Zitate aus „Schokolade“)
Eine Tafel Schokolade macht den grundlegenden Spannungsbogen des menschlichen Lebens sichtbar: wir sind individuelle Wesen mit eigenen Interessen und gleichzeitig soziale Wesen mit Verantwortung gegenüber anderen. Teile ich meine Schokolade? Die Frage geht tief rein in die Beziehung zwischen ich und wir.
Von: Tina Müller | Spiel: Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Günther Henne | Dramaturgie: Julia Pohlmann | Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg | Dauer: ca. 50 Min. | Familien, Kindereinrichtungen: ab 6 Jahren | Schulen: ab 1. Klasse
Premiere Fr 6.11. 18 Uhr | So 8.11. 15 Uhr | Mo 9.11. 10 Uhr | Mo 16.11. 10 Uhr | Di 17.11. 10 Uhr | Mi 18.11. 10 Uhr | Do 19.11. 10 Uhr
