Anne und Zef

Theaterhaus Ensemble
Schauspiel über zwei junge zerbrochene Leben und eine Ode an die Träume, die nie vergehen – ab 13 Jahren

Zef und Anne, beide 15 Jahre alt, begegnen sich im Jenseits. Anne, mit Nachnamen Frank, ist schon lange dort. Zef aus Albanien ist noch neu. Beide wurden ermordet, beide mussten sich lange verstecken, immer in der Angst, entdeckt zu werden. Die Geschichte von Anne Frank, die sich zwei Jahre auf einem Dachboden vor den Nazis versteckte, kennt jeder, aber wer ist Zef? Der Junge, der im heutigen Albanien erschossen wird von seinem besten Freund, weil das uralte Gesetz der Blutrache es fordert, war in seinem Zimmer ebenso gefangen wie Anne auf ihrem Dachboden. Und während Anne, eine Meisterin des Wortes, für Zef ihr Tagebuch weiter erzählt, spielt Zef die Geschichte seiner Familie als Stand-up Comedian vor. Langsam fassen die beiden Vertrauen und verlieben sich.

„Alles kommt schlicht daher, aber dem Text tut diese Schlichtheit gut, er trägt die eineinviertelstündige Aufführung mühelos. Ad de Bont scheut sich trotz aller Gewichtigkeit nicht vor dem Leichten, Lustigen, vor sexuellen Eindeutigkeiten, etwa wenn Zef Anne vorspielt, wie sich seine Eltern verliebten und verheirateten. Und am Ende gönnt der Autor den jungen Toten ein kleines Happy End: einen Kuss.“ Frankfurter Rundschau

Spiel: Günther Henne, Michael Meyer, Uta Nawrath, Susanne Schyns | Regie: Rob Vriens | Kostüme: Kerstin Laackmann | Bühne: Frits Jansma | Lieder: Günther Henne | Regieassistenz: Daniela Krabbe | Zeichnungen: Céline Vajen | Technik: Oliver Bachmann | Dramaturgie: Susanne Freiling | Foto: Katrin Schander | Premiere 29. September 2011
Dauer: 70 Minuten | Ab 13 Jahren | Schulen: 7. - 13. Klasse

Gastspielinfo und Downloads

Drucken