Theaterhaus Ensemble: Günther Henne (Schauspiel), Michael Meyer (Schauspiel), Uta Nawrath (Schauspiel), Susanne Schyns (Schauspiel), Silvia Andringa (Künstlerische Leitung), Susanne Freiling (Künstlerische Leitung, Gastspielorganisation), Helena Tropp (Organisation), Gordon Vajen (Geschäftsführung)

Gastschauspieler*innen: Marcus Abdel-Messih, Anka Hirsch, Martin Lejeune, Tino Leo, Daniel Maier, Kai Oliver Mueller, Gregor Praml, Larissa Robinson, Verena Specht-Ronique, Friederike Schreiber, Mirjam Tertilt

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Im März 1991 hat das TheaterGrueneSosse mit der Premiere von "Robinson & Crusoe" die Sparte Jugendtheater im Theaterhaus eröffnet. Seither hat das Ensemnble viele erfolgreiche Jugendtheaterstücke produziert und für Kinder ab 4 Jahren ein Repertoire aufgebaut.

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TheaterGrueneSosse

Der Auftritt 1982 war ein Paukenschlag: Peter Bauer hatte eine Gruppe junger Leute um sich versammelt und brachte "Mensch ich lieb' dich doch!" auf die Bühne. Sie finden den finalen Namen für ein Frankfurter Ensemble: "Theater Grüne Sosse" ist zu einem berühmten Markenzeichen geworden und prägt seitdem das Jugendtheater in Frankfurt und Hessen.
Als Seiteneinsteiger von den "Profis" aus den Stadttheatern beargwöhnt, behaupten sie selbstbewusst, respektlos und rotzfrech ihr künstlerisches Credo: Theater für Jugendliche muss deren aktuellen Themen aufgreifen, muss die Grenze von der Bühne zum Zuschauer auflösen und in einer lustvollen Spielweise die Sinne und Gefühle des Publikums erreichen. Offen für neue Ideen und Inhalte, mutig bei der Formulierung eigener Ziele, holen sie sich Regisseure und Bühnenbildner von außen dazu, wagen sich an Stoffe, Themen und Formen, an die sich andere nicht herantrauen. Mit "Robinson & Crusoe" geben sie ihre Premiere im neu eröffneten Theaterhaus, und durch die Vermittlung des Weltverbandes der Kindertheater (ASSITEJ) fahren die drei Familienväter 1995 mit dem ersten UN-Konvoi nach Sarajewo in das kriegszerstörte Bosnien. Sie bringen den jungen Menschen dort, was sie neben Sicherheit, Medikamenten usw. auch dringend brauchen: eine Theatervorstellung, die ihnen Hoffnung gibt und auch die Gewissheit, zum kulturellen Europa dazu zugehören.
Mit der Bearbeitung des Romans "Herr der Fliegen" gelingt unter der Regie des Holländers Bas Zuyderland ein Meisterwerk, das die "holländische Spielweise" ins Theaterhaus einführt. Inéz Derksen aus Amsterdam führt diese Spielweise in "Heinrich der Fünfte" fort, mit dem das Ensemble dann in englischer Sprache den internationalen Durchbruch schafft und in Kanada und in Wales spielen.
Einen weiteren Schritt wagen sie mit dem belgischen Regisseur Marcel Cremer. In einer poetischen, musikalischen und choreographierten Bühnenästhetik entwickeln sie das Stück "Strandläufer", mit dem sie nach Japan eingeladen werden.
Durch die qualitativen Maßstäbe, die sie setzen, steigen die Qualitätsansprüche an die Arbeit im Theaterhaus. Sie sind damit Wegbereiter und Vorbild für das Theaterhaus Ensemble, und auf ihre erfolgreiche Arbeit ist es zurückzuführen, dass sich das Theaterhaus heute ganz dem Kinder- und Jugendtheater widmet. Und weiterhin sind sie Wegbereiter für neue Entwicklungen, sei es im Bereich "Theater und Schule", beim Festival "Starke Stücke" oder der Arbeit mit jungen Menschen in ihrem "Jungen Ensemble".

Gordon Vajen bei der Feier zum 25jährigen Jubiläum

„... in dajn mischpoche is doo a tochter, di hot nischt kejin bissl schtickl glick ...“*

Poetisches Erzähl- und Märchentheater in stets kleiner aber feiner Besetzung - Liora Hilb, in Israel geboren, in Italien Schauspiel gelernt in Frankfurt beheimatet, bringt seit 2001 als Theater La Senty Menti regelmäßig ihre Kindertheaterproduktionen im Theaterhaus zur Premiere. Als Produzentin arbeitet sie mit einem Team aus Regisseur*in, Bühnen- und Kostümbildnern über einen längeren Zeitraum an mehreren Produktionen in Folge. Dabei werden sowohl bekannte Märchenvorlagen dramatisiert als auch selbst entwickelte Stoffe in Szene gesetzt.
Theater La Senty Menti bereichert den Spielplan des Theaterhauses für die Altersgruppe ab 3 Jahren, für die Grundschulen und für die weiterführenden Schulen mit ihrer Produktion remembeRING, die 2017 auf dem Jugendtheaterfestival "Lichtblicke" ausgezeichnet wurde.

Das Theater La Senty Menti wurde 2017 mit dem "Karfunkel", dem Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet.

*Aus: „Das Glück wie das Pech“

www.lasentymenti.de

Birte Hebold produziert seit 2008 als Figurentheater Eigentlich Stücke für Kinder, die sie im Theaterhaus und in den Frankfurter Stadtteilen zeigt und mit denen sie inzwischen deutschlandweit tourt. Als Puppenspielerin steht sie samt Puppen selber auf der Bühne. Sie führt aber auch Regie, wie z.B. bei "Ein Mond für Leonore" mit dem Theater Herzstück und bei "Ferdinand der Stier" mit dem einfach.theater.

Um die Sparte Figurentheater für das Theaterhaus Publikum in bester Qualität zu besetzen kooperierte das Theaterhaus im Sommer 2007 mit den beiden Puppenspielern Birte Hebold und Marius Kob. Gemeinsam mit der Regisseurin Christiane Zanger (Fitz, Stuttgart) gaben sie ihr Debüt mit der Deutschsprachigen Erstaufführung „Der kleine Herr der Zeit“, ein Stück von Raphael Judice.

www.figurentheater-eigentlich.de

Die Compagnie Augenmusik ist eine freie Theatergruppe, die sich im Mai 2013 in Frankfurt am Main gegründet hat. Die Compagnie setzt sich vorrangig, aber nicht ausschließlich mit der Theaterkunst für gehörlose Kinder auseinander.

Mit verschiedenen Künstlern, sowohl hörenden als auch hörgeschädigten, werden neue Darstellungsmöglichkeiten und Erzählformen entwickelt, um auch hörgeschädigten Kindern einen Zugang zur Welt des Theaters zu ermöglichen. Angelehnt an ihre eigenen sinnlichen Erfahrungen, sollen dabei vor allem das Sehen und Spüren im Vordergrund der Rezeption stehen - Musik für die Augen soll entstehen. Das, was Musik in einem hörenden Körper zaubert, soll visuell auf die Bühne gebracht werden und in die Herzen der Kinder gelangen.
Mithilfe verschiedener künstlerischer Formen entstehen Geschichten, die den alltäglichen Sinnes- und Lebenserfahrungen der gehörlosen Kinder entlehnt sind und ihnen einen neuen und fantasievollen Erlebnisraum offenbaren.

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Die Schauspielerin Verena Specht-Ronique hat 2007 the@rt ins Leben gerufen. Unter diesem Titel initiert sie zahlreiche Projekte und Theaterstücke. So inszenierte sie z.B. mit dem Teatr Polski in Posen "Schlafen Fische" in der Regie von Pawel Szkotak. Sie leitet Theaterworkshops mit Kindern und für den Verein zur beruflichen Förderung von Frauen, leitet sie regelmäßig auch Schauspielkurse mit jungen Frauen. Verena ist Ensemble Mitglied im TheaterGrueneSosse, ist als Gast im Theaterhaus Ensemble und spielt viel in der BüchnerBühne Riedstadt.

Im Projekt ErzählZeit Frankfurt ist sie seit Beginn im Jahr 2012 als Erzählerin unterwegs und engagiert sich im Projekt "Kulturfamilien" im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Für die Reihe "6 neue Kindertheaterstücke in Kooperation mit dem Theaterhaus" hat sie mit the@rt "Die Unke" produziert.

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Kortmann & Konsorten ist das Team um die Regisseurin Sarah Kortmann und produziert seit 2010 Theaterstücke und Performances in Frankfurt am Main. Bearbeitet werden klassische und moderne Stoffe sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene.

Kortmann & Konsorten sind:

Andreas Jahncke (Schauspiel)
Anna Hasche (Kostüm)
Brigitte Korn (Schauspiel)
Daniela Fonda (Schauspiel)
Gregor Andreska (Schauspiel)
Jochen Döring (Schauspiel)

Julian W. Koenig (Schauspiel)
Lucia Primavera (Dramaturgie)
Marius Schneider (Schauspiel)
Marlene Zimmer (Schauspiel)
Melissa Breitenbach (Schauspiel)
Ole Bechtold (Schauspiel) 

Prisca Ludwig (Bühne)
Sarah Kortmann (Leitung-Regie)
Sven Marko Schmidt (Schauspiel)  
Torsten Kauke (Musik)
Ulrike Fischer (Schauspiel)

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Gesa Bering, Katharina Speckmann und Kim Willems verbinden Elemente aus Performance, Literatur, Musik- und Puppentheater zu humor- und phantasievollen Rätseln. In Zusammenarbeit mit wechselnden Partner*innen widmen sie sich einem anspruchsvollen Theater für ein junges Publikum, das auch Erwachsene im Blick behält.

Nach ihrer ersten Zusammenarbeit im Rahmen des „Next Generation Workspace“ 2016/2017, der im Kontext des „Starke Stücke“ Festivals im Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt stattfand, entstanden eine enge künstlerische Freundschaft, viel Improvisationsfreude und, vor allem, viele Pläne und Ideen für eine weitere künstlerische Entwicklung als PerformerInnengruppe.

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www.monstra-monstra.de